Richtiges Bounce-Management. Soft- und Hard Bounces

Bounces sind das, wovon alle Newsletter-Versender möglichst wenig haben wollen – E-Mails, die zurückkommen und dem Empfänger nicht zugestellt wurden. Nutzen Sie die Informationen in diesem Beitrag, um die Bounce-Rate, bei jeder Aussendung zu senken.

Mailweaver kategorisiert diese Bounces, um Ihre Absender-Reputation zu schützen und zu verhindern, dass Ihre Möglichkeit zur Zustellung von E-Mails an Ihre Kontakte beeinträchtigt wird. Es gibt zwei Hauptkategorien, in die Ihre nicht zustellbaren E-Mails fallen: „Hard Bounces“ und „Soft Bounces“. Nachfolgend finden Sie Informationen zu den zwei Kategorien.

Soft Bounces

Soft Bounces erhalten ihren Namen, da sie – im Gegensatz zu Hard Bounces – meist temporärer Natur sind. Das bedeutet, dass Sie weiterhin E-Mails an diese Adresse senden können. Bei einem Hard Bounce ist das nicht mehr der Fall.

Codes weicher Bounces beginnen mit der Ziffer 4 und sind oftmals durch Störungen auf der Empfängerseite ausgelöst. Beispielsweise wenn das Postfach voll ist oder wenn eine Meldung über eine Ferienabwesenheit vorhanden ist.  Möglicherweise ist auch einfach momentan der betreffende Server offline.

Oder aber der E-Mail-Provider des Empfängers ordnet Sie bereits als nicht unbedingt vertrauenswürdig ein und lässt Ihre Mail deshalb momentan nicht zu.  Mailweaver blockiert eine E-Mail-Adresse nach 20 Soft Bounces und nach 3 Hard Bounces, da die Möglichkeit besteht,  bei Providern auf der Blacklist zu landen.

Beispiel für Soft-Bounce:

 Der Posteingang des Empfängers ist voll.“
 – Meist sind die heutigen Posteingänge größer als 1 GB. Wenn ein Posteingang die maximale Kapazität erreicht, ist dies ein Hinweis darauf, dass eine Adresse möglicherweise nur noch nicht deaktiviert wurde, obwohl sie inaktiv ist. Es ist äußerst selten, dass Empfänger mit solchen Adressen mit Ihren E-Mails interagieren werden.

Hard Bounces

Bei einem Hard-Bounce handelt es sich um einen konstanten Fehler beim Versand von E-Mails. Die Mail kann also dem Empfänger also nicht zugestellt werden. Angeschriebene E-Mail Adressen, die durch einen Hard-Bounce markiert wurden, werden sofort und automatisch von der Liste der aktiven Abonnenten gelöscht. Die somit entfernten E-Mail Adressen werden in zukünftigen E-Mail Kampagnen nicht mehr als Empfänger berücksichtigt.

Es gibt mehrere Kategorien, in die ein Bounce fallen kann. Mailweaver verwendet die Serverantwort (Bounce-Nachricht), um den Grund für den Bounce festzustellen. Hier einige Meldungen, die zur Klassifizierung als Bounce führen können:

  • „Empfänger existiert nicht.“
     – Diese Antwort des Servers gibt an, dass es sich bei der E-Mail-Adresse um eine inexistente Adresse handelt. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Kontakt ein Unternehmen verlässt und sein Posteingang deaktiviert wird oder ein Rechtschreibfehler in der E-Mail-Adresse vorhanden ist.
  • „Vom Spamfilter abgelehnt“ 
    – Ein Element im Betreff, im Text oder in der Absender-Adresse der E-Mail wird vom E-Mail-Server des Empfängers als Spam markiert und so behandelt.
  • „ Inhalt wurde vomE-Mail-Server des Empfängers abgelehnt.“ 
    – Ein Element im E-Mail-Text oder im Betreff wurde als Signalwort erkannt, die Spamfilter dann als Spam identifizieren.

Die großen Mailserver wie Microsoft, GMX oder Bluewin stufen Ihr Rating herunter, wenn Sie Mailings an viele ungültige Adressen verschicken. Diese können Sie als Versender im schlimmsten Fall sogar auf ihre Blacklist platzieren, um keine Mails mehr von Ihnen entgegen zu nehmen.

Fazit

Die Anzahl der Bounces im Verhältnis zu den Empfängern zeigt die Qualität einer Datenbasis und sollte deswegen so gering wie möglich sein. Je höher die Soft-Bounce-Grenze gesetzt wird (z.Bsp. 40 Soft Bounces statt 20), desto höher wird auch das Risiko, bei den Mailservern auf der Blacklist zu landen.
Haben Sie stets ein Auge auf die Bounce-Rate, denn somit behalten Sie auch die Zustellrate Ihrer Newsletter konstant hoch.
Bauen Sie Ihren Newsletter-Verteiler selbst auf und verwenden Sie dazu das rechtlich empfohlene Double Opt-in Anmeldeverfahren. Ein funktionierendes Bounce-Management ist die Voraussetzung für langfristig funktionierendes E-Mail-Marketing. Falls Sie Fragen haben oder Beratung brauchen, steht Ihnen unser Mailweaver-Team gerne zur Verfügung.

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